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Die Gesundheitsreform bringt einschneidende Veränderungen für die Versicherten der gesetzlichen Krankenkassen. Die zusätzliche jährliche Belastung schätzen Gesundheitsexperten auf 400 bis 600 Euro. Damit wird eigenverantwortlicher Gesundheitsschutz der Versicherten immer wichtiger. Wer Krankheiten vermeidet, bleibt länger gesund und spart Geld. Besonders Hausärzte können hier unterstützen. Der Gesundheits-Check 35 erkennt frühzeitig mögliche Risiken, Impfungen schützen vor Infektionskrankheiten. Wichtig für den Arzt: Impfungen werden außerhalb der Budgets oder anderer honorarbegrenzender Maßnahmen bezahlt. Wichtig für den Patienten: Keine Zuzahlungen und bei Impfungen als einziger Leistung im Quartal auch keine Praxiseintrittsgebühr.
   
 


 


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publiziert am 15. Oktober 2003

Impfungen sind allemal besser als erkranken

von Dr. med. Ulrike Röper

 

Wie in kaum einem anderen Land beherrschen Vorurteile, Unkenntnis, Missverständnisse und Rechtsunsicherheit die deutsche Impf-Szenerie. Was selbstverständlicher Bestandteil persönlicher Lebensgestaltung und individuellen Sicherheitsverständnisses sein sollte, muss kompliziert reguliert, noch komplizierter implementiert und - von den Krankenkassen bezahlt werden.

Schutzimpfungen schützen! Das heißt, sie stellen per se keine Gesundheitsgefährdung dar - notorischen Besserwissern zum Trotz. Die Behauptung ,,Das Durchmachen der natürlichen Infektion ist doch viel besser als zu impfen" entspricht der Empfehlung, sich zum Testen seiner Widerstandskraft doch einfach mal auf die Straße zu legen und abzuwarten, was passiert, wenn ein Auto kommt.

Kein Zweifel besteht daran, dass hohe Durchimpfungsraten die einst lebensbedrohlichen Infektionskrankheiten so weit verdrängt haben, dass deren Gefahren heutzutage völlig unbekannt sind. Pocken, Polio und - in vielen Ländern, nicht aber in Deutschland - Masern sind von der Bildfläche verschwunden. Diphtherie, der Todesengel der Kinder, fordert keine Opfer mehr. Und auch die gefürchteten Haemophilus-Epiglottitiden haben ihre Schrecken verloren. Trotzdem gibt es Impf-Risiken, die nicht geleugnet werden dürfen. Immerhin handelt es sich um einen invasiven Eingriff in einen gesunden Organismus. Vergleichbare Risiken gibt es jedoch überall, wenn man eine Straße überquert, von einer Biene gestochen wird oder herzhaft in ein Erdnussbutter-Brot beißt. Doch Impfkomplikationen sind selten. Auf Jahr für Jahr millionenfach verabreichte Impfungen kommen nur wenige Meldungen über Komplikationen. Leider - aber auch nur allzu verständlich - sind viele Ärzte und Ärztinnen unsicher und verunsichert beim Umgang mit Impfungen. Dies ist umso bedauerlicher, als sie an vorderster Front stehen und aufgabengemäß die gute Nachricht verkünden sollen: Es gibt sicheren Schutz vor lebensbedrohlichen Erkrankungen!

Wenn sich Ärzte gerne vor dem Impfen drücken, gibt es dafür eine ganze Reihe von Gründen:

  • Impfen wird kaum gelehrt.

  • Impfempfehlungen ändern sich ständig und laufend kommen neue Impfstoffe auf den Markt.

  • Die Rechtslage ist äußerst komplex (siehe dazu V. Klippert, U. Röper, R. Riedl-Seifert: Impfen und Recht. Zuckschwerdt-Verlag München 2003);

  • Impfen erfordert die argumentative Auseinandersetzung mit dem Patienten.

Zwar haben das 2001 eingeführte Infektionsschutzgesetz sowie die STIKO-Empfehlungen größere Klarheit gebracht.
 

Dennoch: In Deutschland gibt es mindestens 17 verschiedene Impfvereinbarungen. Es bleibt noch viel zu tun, um den Impfgedanken zu fördern. Kinder werden zu spät, Erwachsene zu selten geimpft. Bei Keuchhusten, Masern/Mumps/Röteln und Hepatitis B klaffen noch enorme Lücken. Und: Impfgegner haben viel zu leichtes Spiel mit ihren wenig stichhaltigen Argumenten. Solange das Prinzip Freiwilligkeit gilt, muss für Impfungen mit allem Nachdruck geworben werden.

 

 

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